Projekte

 

Oktober 2014

Arbeitseinsatz an der Regionalen Schule mit Grundschule Bernitt

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Am 11.10.2014 um 9:00 Uhr war es soweit- Eltern und Schüler des Einzugsgebietes der Schule, Lehrerinnen und Lehrer und die Gemeinde Bernitt waren aufgerufen, sich an einem Arbeitseinsatz auf dem Schulgelände zu beteiligen.

Das Ergebnis war überwältigend: 35 Eltern, Schülerinnen und Schüler, fast das gesamte Lehrerkollegium haben teilgenommen. Dazu kamen 27 Feuerwehrmänner und auch die Gemeindearbeiter vom Bauhof waren aktiv. Es wurden Teams gebildet, z.B. das Team Grundschule, das angelieferte Muttererde mit Schubkarren und Schaufeln um das Grundschulgebäude herum verteilte und später von den Eltern mitgebrachte Blumengewächse einpflanzte. Ein anderes Team kümmerte sich um das Beachvolleyballfeld, das neu abgestochen und in Form gebracht werden musste. Eine weitere Arbeitsgruppe hatte sich dem Beseitigen des alten Terrariums, oder was davon noch übrig war, gewidmet. Mit Eisenstangen und schwerem Gerät wurde das Fundament abgetragen. Die „Pavillontruppe“ verschönerte das Dach und befestigte neue Dachpappe. Hinter dem großen Schulgebäude ging es um die Beseitigung von Unkraut und das Freilegen der Tischtennisplätze. Auch auf dem Schaukelplatz gab es Unkraut zu jäten.

Die Kameraden der Feuerwehr kamen im Wäldchen und auf dem gesamten Schulgelände zum Einsatz. Bäume, die krank waren, wurden abgenommen, andere entästet und beschnitten.

Um 13:00 Uhr fanden sich dann alle Beteiligten zum gemeinsamen Essen von Grillwürsten zusammen. Die Mitglieder des Dorfvereins standen am Grill und übernahmen das „Catering“.

Gespräche wurden geführt, man tauschte sich über alte und neue Traditionen der Schule aus. Einhellige Meinung dabei war, dass so ein Einsatz wie an diesem Tag unbedingt wiederholt werden sollte.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle fleißigen Akteure und auch an den Amtsvorsteher, der für die Kostenübernahme der Versorgung verantwortlich zeichnete.

Mirko Murk

Schulleiter

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September 2014

Die „Regionale Schule mit Grundschule Bernitt“ gewinnt Spielezimmer!

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Initiative „Spielen macht Schule“ stattet die Grundschule mit einem Spielezimmer aus.

Grundschule Bernitt“ hat dank ihres originellen und durchdachten Konzepts für ein Spielezimmer eine komplette Spieleausstattung gewonnen. Die Initiative „Spielen macht Schule“ fördert so das klassische Spielen an Schulen, denn: Spielen macht schlau!

„Spielen und Lernen sind keine Gegensätze! Darum sind gute Spiele eine wichtige Ergänzung des schulischen Bildungsangebots. Kinder unterscheiden nicht zwischen Lernen und Spielen, sie lernen beim Spiel“, so Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, ZNL Ulm.

Die „Regionale Schule mit Grundschule Bernitt“ hat sich an dem Aufruf der Initiative beteiligt und ein Konzept eingereicht, in dem sie ihre Ideen und Vorstellungen rund um ein Spielzimmer in ihrer Schule vorstellt. Insgesamt gibt es in diesem Jahr 205 Gewinner in allen 16 Bundesländern.

Die Initiative „Spielen macht Schule“ wurde vom Verein Mehr Zeit für Kinder und dem ZNL Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen 2007 gemeinsam ins Leben gerufen. Unterstützt wird die Initiative von den 16 Kultusministerien. Um ein Spielezimmer für ihre Schule zu gewinnen, hatten die Grundschulen bis Juni 2014 Zeit, ihre individuell erarbeitete Bewerbung an den Verein Mehr Zeit für Kinder zu schicken. Die besten Konzepte wurden von einer Fachjury prämiert und die Einrichtung der Spielzimmer erfolgte im Anschluss.

In der Pilotphase im Jahr 2007 haben zunächst 10 hessische Schulen ein solches Spielzimmer gewonnen. Mit den Gewinnern aus diesem Jahr gibt es nun bundesweit über 1395 spielende Schulen. Fotos von diesen sowie alle aktuellen Infos, die Wettbewerbsunterlagen, Beispielkonzepte und den Ausstattungskatalog gibt es im Internet unter: www.spielen-macht-schule.de.

Hintergrund:
Hintergrund des Projektes sind die Erkenntnisse der modernen Hirnforschung. Sie zeigen, dass aktive Erfahrungen mit haptischen und visuellen Reizen, wie sie das klassisches Spielzeug bietet, förderlicher sind als die passive Erfahrungsvermittlung, wie sie durch das Fernsehen stattfindet.
Schon Kinder im Grundschulalter sind dem ständig wachsenden Einfluss von Bildschirmmedien wie Internet, PC Spielen und Konsolen ausgesetzt. Bewegung und Kreativität, wichtige Faktoren für die kindliche Entwicklung, bleiben dabei auf der Strecke. Dem immer stärker werdenden Einfluss der Bildschirmmedien möchte die Initiative „Spielen macht Schule“ entgegenwirken.

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 Umweltwoche 2014 Schule Bernitt – Thema: Lebensraum Hecke

Feldhecken prägen über Jahrhunderte hinweg die Landschaft. Sie sind wichtige Bestandteile der Landschaft und Erfüllen vielfältige und ökologische Funktionen. Sie bieten Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen, geben dem Wild Deckung vor Feinden, schützen die Feldfluren vor Erosion, gliedern die Landschaft und sind Bestandteil eines großen Netzes aus einzelnen, verstreuten Biotopen (Biotopverbundnetz).

Auch in der Bernitter Region gibt es noch Feldhecken z.B. entlang von Landwegen, Feldwegen oder auch Wasserläufen. Mit den Jahren verschwanden immer mehr von Ihnen, um die Bewirtschaftung der Ackerflächen zu vereinfachen. Dadurch verschwand aber auch ein wichtiger Lebensraum für verschiedenste Tier- und Pflanzenarten. Die Schüler auf diesen Lebensraum aufmerksam zu machen und für ein Biotop zu interessieren, das ihre Heimat prägt, ist Ziel des Projektes. Den Schülern soll deutlich werden, welch Leben in einer Hecke herrscht und welchen Nutzen sie hat, um sich vielleicht zukünftig auch für ihren Erhalt einzusetzen.

Das Thema Hecke ist nicht konkret im Rahmenplan des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommerns für die Orientierungsstufe genannt. Allerdings lassen sich die benannten Themen des Rahmenplans in den Klassenstufen 5 und 6 sehr gut anhand des Lebensraums Hecke aufgreifen. So kann beispielsweise die Bestimmung von Pflanzen geübt werden, ausgewählte Vertreter der Wirbeltiere und Wirbellosen in ihrem Lebensraum untersucht werden, Beziehungen zwischen Organismen und ihrer Umwelt hergestellt werden und damit der Erhalt von Lebensräumen und der Artenvielfalt im Zusammenhang mit Aktionen des Naturschutzes diskutiert werden.

Unter dem Motto: Ab durch die Hecke – Entdeckungen in und an Hecken werden wir uns dem Lebensraum Hecke nähern. Wir werden Einblicke in die Landschaftsgeschichte nehmen, Pflanzen und Tiere der Hecken kennen lernen, über Funktionen und Nutzen von Hecken sprechen, Früchte der Heckenpflanzen erschmecken und gemeinsam eine Hecke pflanzen. Interessantes, Verborgenes und Neues wollen wir aufdecken und dadurch einen bekannten Lebensraum neu kennen lernen

Inhalt und Ablauf der Projekttage:

MonatProjekttag
Mai 2014
(26.-28.5.2014)





September 2014
(38./39. KW)







Oktober 2014
(17.10.2014)
Einstieg in das Thema Lebensraum Hecke
o Hecken früher und heute – Landschaftsentwicklung / Landschaftsgeschichte
o Heckenformen bzw. Heckenarten, Anlage und Pflege von Hecken
o Aufbau und Funktionen einer Hecke – Naturschutzwert / Biologische
Vielfalt

Pflanzen der Hecke
o Exkursion und Kartierung einer Feldhecke – Bestimmung von Heckenpflanzen
(beide Klassen gemeinsam)

Tiere der Hecke
o Vertreter von Wirbeltiere und Wirbellosen

Nutzung von Hecken durch den Menschen
o gemeinsames Ernten und Verarbeiten von Wildobst

Aktionstag: Anlegen einer Hecke auf dem Schulgelände
o Auswahl der Heckenpflanzen mit den Schülern
o gemeinsame Heckenpflanzaktion (beide Klassen gemeinsam)

 

Rahmenbedingungen und Umsetzung des Themas

Das diesjährige Umweltprojekt der Regionalen Schule Bernitt wird für zwei Klassen mit insgesamt 29 Schülern angeboten. Um den Schülern die Wahrnehmung der jahreszeitlichen Entwicklung von Hecken zu ermöglichen, wird es keine zusammenhängende Projektwoche geben. Vielmehr soll das Projekt über die Vegetationsperiode verteilt, an 4 Projekttagen je Klasse durchgeführt werden.
Damit wird das Projekt schuljahresübergreifend in der 5. und 6. Klasse realisiert. Ergänzend zu den Projekttagen wird es einen Extratermin für eine Heckenpflanzaktion auf dem Schulgelände geben.

Die Erarbeitung des Themas wird durch eine aktive Gestaltung der Projekttage erfolgen. Verschiedenepädagogische Bausteine werden die Schüler bei der Bearbeitung des Themas unterstützen.
Dazu zählen u.a.:

  • Gruppenarbeiten und Einzelaufgaben
  • Exkursion und Bestimmungsübungen
  • selbstorganisierte Lernphasen
  • gemeinsame Projektdokumentation (fächerübergreifend)
  • praktische Naturschutzarbeit

Verschiedene Arbeitsweisen wie Beobachten, Untersuchen und Bestimmen, Vergleichen, Beschreiben und Zeichnen ermöglichen den Schülern dabei eine Kompetenzerweiterung in den Bereichen Kommunikation, Erkenntnisgewinnung und Bewertung. Durch die unterschiedlichen pädagogischen Elemente sowie eine aktive Mitgestaltung der Projekttage seitens der Schüler wird die Erweiterung der Gestaltungskompetenz angestrebt. Vorausschauendes Denken und Handeln, gemeinsam mit anderen planen und handeln können oder auch andere motivieren können, aktiv zu werden sind Teilkompetenzen, welche durch die genannten Methoden aufgebaut bzw. erweitert werden sollen.