Die Sache mit dem Gras im Gebüsch

In der neuen Kompostieranlage.

Sachunterricht in der 1b. Zuerst Geländeerkundung auf unserem Hinterhof. Plötzlich eine Entdeckung: „Da hat ja jemand Gras in die Büsche gekippt“, sagt einer. Aber warum nur? Eine Nachricht hat der Verursacher nicht hinterlassen. Pia aber weiß: „Der Hausmeister mäht doch immer den Rasen! Fragen wir doch den Hausmeister!“

Und schon geht es auf die Suche nach ihm. An Frau Seiferts Fenster geklopft, weiß man keinen Rat. Überhaupt: Frau Seifert ist auch gar nicht da. Doch wenige Minuten später trifft die unternehmungslustige Rasselbande im Keller der Grundschule ein, denn da hat der Hausmeister schließlich seinen Raum. Auch das weiß man schon in der 1. Klasse.

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Die Schule in der Schule

Alles einsteigen bitte!

Große Augen bei den Kleinen, denn heute Früh kam die Busschule zu uns auf den Hof. Doch was hat es damit eigentlich auf sich? Nahezu alle unserer Schüler*innen sind Buskinder. Da will das richtige Benutzen der Busse von der Pike auf gelernt sein. Das ist insbesondere für die 1. und 2. Klassen das A und O.

„Regel Nummer 1“, sagt der Busschulenlehrer lächelnd: „Immer freundlich zum Busfahrer sein.“ Denn wie war das doch gleich noch mit dem Echo…? Natürlich wurden auch die anderen Do’s & Don’ts vermittelt: Wie stelle ich mich richtig an? Wie vermeide ich Stürze im Bus? Wohin mit dem Ranzen? Wie esse ich während der Fahrt meinen halbflüssigen Milchreis mit geschmolzener Schokoladensoße? (Gar nicht!) Und und und. Anschließend folgte die praktische Prüfung inklusive einer Ausfahrt mit dem Bus und einer echten Bremsprobe.

Nach so einem erlebnisreichen Tag in der Schule kann man es doch kaum erwarten, sein erlerntes Wissen pünktlich zum Feierabend anzuwenden.

Tout va plus!

Hier werden keine Zensuren ausgewürfelt.

Wenn man in der 1. Klasse die Zahlen lernt, dann muss man zuerst mal Karten haben. Auf diese Karten kommen Zahlen. Und was auf diesen Zahlenkarten steht, das muss man auswendig lernen. Das weiß man doch!

Dass es auch ganz anders geht, das zeigen die Jungs und Mädchen aus der 1b, die die Zahlen spielerisch unter anderem beim Würfelspiel erlernen. Während die amtlich beglaubigte Glücksfee Mieke sämtliche Spieltische abklappert, um in würfelschüttelnde Hände zu pusten (Soll Glück bringen!), werden anderswo die Ergebnisse ausgezählt. „Einszweidreivier!“ hört man es von den Spielern. Noch werden alle Augen einzeln mit Hilfe der Finger gezählt, aber nach einigen Minuten schon hat man gleich im Blick, wem das Glück hold gewesen ist. Zeit für die nächste Challenge: Ein zweiter Würfel wird ins Spiel gebracht und nun müssen die Jüngsten – ohne den Begriff überhaupt schon zu kennen – addieren. Auch das klappt nach kurzer Zeit. 

Tout va plus! – Wie der Franzose sagt. Bei uns in Bernitt geht alles! Wenn man nur will.

Von 0 auf 10

Die ersten 10. Mehr Zahlen gibt es ja gar nicht.

Wie sieht’s denn eigentlich bei unseren Jüngsten aus der 1a und 1b aus? Schon vier Wochen sind sie bei uns und wir sind sicher, sie haben nicht einen Tag bereut. So ganz langsam tastet man sich an die Schreibweisen von Groß- und Kleinbuchstaben heran und inzwischen haben sie auch die Zahlen von 1 bis 10 drauf. Dazu wird viel gemalt und natürlich vorgelesen, denn Schule soll ja schließlich auch Spaß machen und nicht nur harte Arbeit! Arbeit!! Arbeit!!! sein.

Wer allerdings diese ominöse Lilo ist, die ständig mit Mimi bei Oma am Zaun steht… dieses Geheimnis wird ganz bestimmt auch bald noch gelüftet werden…

Alles Bio!

Kuh zum Anfassen.

Außer der Reihe ging es heute für die Klasse 4 mit Frau Dopp und Frau Kinzel im Schlepptau nach Medwede bei Schwerin. Dort gibt es einen Erlebnisbauernhof, der so viel zu bieten hat, dass man an und für sich an einem Tag gar nicht alles schaffen kann.

Was artgerechte Tierhaltung bedeutet, lernten unsere Grundschulältesten dort ebenso wie das Herstellen von frischem Quark, der natürlich gleich mit selbstgebackenem Brot und Kräutern aus dem Garten verspachtelt worden ist. Alles in allem ein gelungener Tag!

 

Das ist Bernitt!

Die Bernitter Kirche.

Weil Frau Dopp heute als Rettungsschwimmerin unterwegs war, musste in der Klasse 4 ausnahmsweise vertreten werden. Zuerst an der Reihe war Herr Lietz, der seit einem Jahr an unserer Schule ist „…und von Bernitt nur den Schulhof…“ kennt. Zum Glück waren mit Lennart und Immanuel zwei ortskundige Schüler in der Klasse, die bei einer spontanen Wanderung durch den Ort die Führung übernahmen.

Und die war tatsächlich spannend, denn im längsten Dorf Deutschlands reiht sich Sehenswürdigkeit an Sehenswürdigkeit. 

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„Hurra, ich bin ein Schulkind…“

wartende Zuckertüten

„…und nicht mehr klein!“ Wer kennt es nicht, dieses Kinderlied. 38 Kinder sind heute zu unseren Schülern geworden.

Während in den vergangenen Tagen die Vorbereitungen bei uns auf Hochtouren liefen, standen sie heute nun endlich geschniegelt und gestriegelt vor unserer Aula, die Mädchen und Jungen, die ab Montag in den Klassen 1a und 1b bei Frau Maaß und Frau Ripke LesenSchreibenRechnenMalen und einfach alles andere lernen werden, was man in diesem beneidenswerten Alter so braucht. Weiterlesen