Das Neueste von Corona

Corona und kein Ende. Aber immerhin: So langsam haut unsere nicht so liebgewonnene Freundin endlich ab. Darum wird es auch mal wieder Zeit für die neusten Regelungen, die uns das Bildungsministerium mitgeteilt hat.

  1. Ab dem 2. Februar 2023 müssen keine Masken mehr im Bus getragen werden. Endlich wieder frei atmen! Wer die Mund-Nase-Bedeckung jedoch als ebenso kleidsames wie schützendes Accessoire freiwillig tragen möchte, kann das gerne tun. Denn: Die Bedeckung kann nicht nur vor Viren schützen, sondern auch vor üblen Gerüchen…
  2. Vor den Ferien statten wir alle Schülerinnen und Schüler mit Selbsttests aus, sodass, so das Ministerium „jederzeit eine anlassunabhängige Testung auf eine mögliche Infektion möglich bleibt.“ In der Schule wird grundsätzlich nicht mehr getestet, sondern „anlassbezogen in der Häuslichkeit.“
  3. Personen, die nachgewiesenermaßen an Covid-19 erkrankt sind, dürfen das Schulgelände nicht betreten. Erst bei einem negativen Testergebnis ist das wieder möglich.

Auf Wiedersehen bis zum nächsten Jahr

Drei Elfen.

Peng! Vorbei! Das war das Jahr 2022. Heute war der letzte Schultag des Jahres, der in vielen Klassen mit Weihnachtsprojekten begangen worden ist. Und einem Abschied, denn unsere Schulsozialarbeiterin Frau Kinzel hat nach vielen vielen Jahren ihr Büro für immer geschlossen und verbringt die Zeit bis zum verdienten Ruhestand mit Reisen in alle Gegenden, die sie schon immer mal besuchen wollte. 

Und damit verabschieden auch wir uns und schließen die Türe zu. Bis zum 3.1.2023, einem Dienstag. Dann geht sie wieder auf und ein neues spannendes Jahr beginnt. Bis dahin wünschen wir allen Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern, Eltern und allen anderen Kollegen der Schule frohe Weihnachten und eine tolle Ferienzeit.

Es wird glatt

Wie das Bildungsministerium in Schwerin am späten Sonntagabend über die Presse mitteilte, können Eltern am heutigen Montag wegen der drohenden flächendeckenden Gefahr von Eisregen ihre Kinder vorsorglich zu Hause lassen. Volljährige Schüler*innen können selbst entscheiden, ob sie die Schule besuchen. Der Fehltag wird in diesem Fall natürlich als entschuldigt geführt.

Sollten Sie von dieser Regelung Gebrauch machen wollen, melden Sie Ihr Kind bitte trotzdem – vorzugsweise per E-Mail – ab. 

Den Wald vor lauter Bäumen

Zwei Waldschrätinnen.

Rechenaufgabe: Wenn man mehr als 30 Kinder für zwei Tage in den Wald schickt, wieviele kommen dann hinterher wieder raus? Die Lösung? Natürlich alle! Denn all unsere Kinder sind schließlich auf dem Dorf aufgewachsen und da geht keiner verschütt. Schon gar nicht im Wald. Das bewiesen haben die 6a und 6b in dieser Woche mit dem Förster zur traditionellen Waldolympiade. Los ging es im Schlemminer Wald, wo zunächst Sämlinge der Weißtanne ausgegraben und auf einer Lichtung wieder angepflanzt worden sind. Vorbei am Haus der Knusperhexe ging es anschließend zum „Wandernden A“. Dabei steht ein Kind auf einer Holzkonstruktion, die mittels Seilen… siehe Foto!

Was gab es sonst noch so? Die Messlatte wurde hochgelegt – beim Bäume vermessen. Eine Höhle aus Naturmaterialien wurde gebaut. Das berühmte Duftexpermiment („Was aus dem Wald könnte das sein? Riech mal!“) wurde durchgeführt und die Knüppelkette durfte natürlich auch nicht fehlen. So viel Waldarbeit macht hungrig. Darum gab’s zum Schluss noch Bratwurst.

Fotos: C. Seifert

Mit Phantasie zum Star

Echtes objet de art.

Hier sehen wir einen jungen Künstler aus unserer Grundschule, der etwas ganz Besonderes gezaubert hat: Ein Mikrofon. Dazu brauchte es nicht mehr als einen kleinen Stock, einen Kiefernzapfen, ein Häkelband und eine Blüte zur Verzierung. Fertig. 

Strom benötigt dieses Gerät nicht und es macht einfach jeden zum Gesangskünstler. Phantasie ist ja schon was Tolles.

Tafeltoast

Der Toast im Experiment.

Toastbrot ist schon was Feines: Man kann es benutzen als Untergrund für allerhand Beläge, als Füllung für Geflügelbraten, getrocknet und gerieben als Paniermehl. Man kann Croutons für den Salat damit machen – oder in der Schule für Experimente verwenden. Das macht auch die 2b. Denn dort möchte man wissen, wie schmuddelig eigentlich die Umgebung ist, in der man lebt.

Das Experiment geht so: Mit Handschuhen werden einzelne Toastbrotscheiben über verschiedene Oberflächen gewischt, den Fußboden, eine Tischplatte, gewaschene und ungewaschene Hände. Dabei nimmt das Brot ganz verschiedene Keime auf. Die Scheiben werden einzeln eingetütet und dann heißt es Warten. Doch schon nach wenigen Tagen bildet sich ein pelzig-grüner Film aus Schimmelpilzen auf dem Brot. Je nachdem, wie verkeimt die Oberfläche ist, ist der Film mehr oder weniger stark ausgeprägt. Über die Entwicklung führen die kleinen Forscher*innen jeden Tag Buch.

Wie sieht es denn mit den Ergebnissen aus? Die ungewaschene Kinderhand ist die reinste Keimschleuder, der Keimbelag ist deutlich und großfächig zu sehen. Gewaschene Hände dagegen lassen nur wenig Gammel entstehen. Und der Fußboden? Überraschung! Von dem könnte man wirklich essen, so sauber ist er. Wie bei der gewaschenen Hand ist kaum etwas auf dem Brot zu sehen. Kompliment an unser Reinigungsteam Frau Delgas und Frau Müller!

Was lernen wir daraus? Immer schön die Hände waschen, besonders nachdem man Oberfächen berührt hat, die auch bei anderen Fingern heiß begehrt sind.

 

Der Gerneklein

Anonym!

Peter Pan. Kennt man ja. Der fliegende Twunk, der nicht erwachsen werden wollte. Das dachte sich auch der geheimnisvolle Mister X, der sich in seiner Hollywoodstarverkleidung auf das Schaukeltraktörchen auf dem Apfelspielplatz zwängte, um die Jahre seiner vor Kurzem verlorenen Kindheit nochmal Revue passieren zu lassen. Spaß hat es wohl auf jeden Fall gemacht. Jedenfalls so lange, bis sich die Blicke der Zuschauer auf den swingenden Gerneklein richteten. War dann doch nicht mehr so fresh mit Publikum. Aber manchmal muss man halt doch nochmal Kind sein. Und wenn’s nur für den Augenblick ist.

Fundstücke

Sonnenaufgang mit Hindernis.

Was für ein wunderschöner Sonnenaufgang! Aber Moment mal! In den Vordergrund schiebt sich ein gar nicht so wunderschönes Motiv, denn das Regal vor der Grundschule ist angefüllt mit vergessenen Sportbeuteln und Jacken, die zumindest in der letzten Nacht outdoor übernachtet haben.

Liebe Kinder, denkt immer daran, eure Sachen mitzunehmen – vor allem, wenn ihr sie draußen lasst. Denn es gilt der altbewährte Spruch vom Sommerschlussverkauf: Wenn weg, dann weg.

Auf in den goldenen Westen!

Hier lacht nicht nur die liebe Sonne!

War das ’ne Woche! Jedenfalls für unsere frischgebackene Klasse 8. Gemeinsam mit Frau Seifert und Frau Kinzel machten sich Hannes, Tony, Lillie und Konsorten auf nach Grömitz in Schleswig-Holstein an die Ostsee (Gibt’s da auch!). Dort angekommen wurde erst mal das Zeltlager aufgebaut, denn Jugendherberge kann schließlich jeder.

Was unsere Bernitter Landratten noch nicht so richtig konnten, waren StandUp-Paddling und Surfen. Aber das macht nichts, denn wofür geht man denn zur Schule? Neben der Surferei auf & in die Ostsee mitsamt allerhand Lagerfeuerromantik ohne Knutschen hat die Klasse aber noch ganz andere Sachen erlebt. Zum Beispiel Ausflüge in die berühmte Marzipanstadt Lübeck und Kellenhusen (Ganz bekannt für …. Wasser.). Auch ein Kletterpark wurde heimgesucht, bevor es dann am gestrigen Freitag spottbillig mit dem 9€-Ticket wieder zurück in die heimatlichen Gefilde ging.

Hat es denn gefallen? Offensichtlich, denn die beiden Grillmeister Jonas und Jacob wollten unbedingt noch eins, zwei Jahre dranhängen. Aber leider… Montag geht die Zahlenakkrobatik in der Schule wieder los.

Und überhaupt: Bernitt ist auch schön!

Wenn Blödsinn Früchte trägt (2)

Riesengroß geworden.

Was machen eigentlich die Tomaten? Wir erinnern uns: Mitte Juni wucherte in Raum 9 aus einer Grünpflanze irgendein unbekanntes Gewächs. Des Rätsels Lösung: Jacöbchen hatte eine Cherrytomate in die Erde gesteckt, die nun plötzlich zu keimen begann!

Und was ist nun daraus geworden? Jacöbchen ist noch immer so wie vor den Ferien. Aus den Trieben aber wurden in den letzten zwei Monaten zwei 1,50m große Tomatenpflanzen, die erst blühten und jetzt tatsächlich Früchte tragen! Quatsch machen kann manchmal eben doch was bringen. Nächstes Projekt von Freund Jacöbchen: Ein Portemonaie einpflanzen und reich werden!