Auf Wiedersehen

Leni & Vanessa am Pult.

Ein Knall, und schon ist alles vorbei. Mit sage und schreibe 15 Konfettikanonen traten gestern unsere 14 Mädch… jungen Frauen und Männer von der Bühne der Schule ab, um die Arena des Lebens „da draußen“ zu betreten. Und es verstreut sie in alle Windrichtungen: Schnippi wird Koch in Kühlungsborn, Tyler & Sarah Erzieher in Warnemünde, Leni geht als Verwaltungsfachangestellte zur Bundeswehr nach Berlin („Muss aber um 22 Uhr in der Kaserne sein.“), die Zwillinge & Lucas dagegen bleiben ganz in der Nähe und werden Landwirte. Henry wird Tierpfleger in Güstrow und Vanessa zieht es ebenfalls in die Branche, allerdings in die Forstwirtschaft. Das Landleben prägt eben. So sagen wir auf Wiedersehen; schaut mal vorbei;  lasst was von euch hören – Ihr ward eine total verrückte Truppe – und darum werdet ihr uns auch fehlen.

Damit verabschieden auch wir uns von allen Besuchern unserer Seite in die Sommerferien. Wir hoffen, ihr hattet beim Lesen der 135 Beiträge der vergangenen zwölf Monate genauso viel Spaß wie wir beim Schreiben. Vor allem aber, dass ihr einen kleinen Einblick in das bekommen habt, was gerne als „Alltag“ bezeichnet wird, aber gar keiner ist. 

Apropos Alltag: Das Sekretariat ist in der ersten und letzten Ferienwoche besetzt. Währenddessen und dazwischen sind wir aber immer per Mail erreichbar, auch wenn’s mal ein bis zwei Tage mit der Antwort dauern kann.

Schöne Ferien & auf Wiedersehen sagt
Herr Lietz

Abschiede

Heute letzter Schultag vor den Sommerferien. Wieder ein Jahr rum, so schnell geht das. Und wie in jedem Sommer gibt es zahlreiche tränensreiche Abschiede: Einige Schüler*innen aus der 6. Klasse wechseln zum Gymnasium, eine Schülerin geht wieder zurück in die Ukraine und auch Frau Wendorf, seit 42 Jahren Lehrerin, geht in den verdienten Ruhestand.

Und dann gab’s heute auch noch was zu futtern, denn das gemeinsame Frühstück erlebte nach einigen Jahren sein Revival. An langen Tafeln saßen alle Schüler*innen der Regionalschule und verspachtelten Brötchen, bevor es mit den Zeugnissen in der Hand in die Ferien ging.

Aber es geht ja alles weiter. Schon heute Abend, wenn unsere scheidende Klasse 10 ihre Abschlüsse überreicht bekommt und sich dann auf und davon ins echte Leben macht.

Freiers Füße

Kürbis wird Flügge

Wir melden uns nicht von Hawaii, sondern von den Hochbeeten. Dort blüht im Moment der Kürbis und wird wohl auch flügge, denn den Boden haben die Ranken schon erreicht.

Aus unserem Bernitter Nest fliegen heute auch die Regionalschüler*innen aus, und zwar zum Wandertag. Klasse 9 zieht es nach „Hamburg meine Perle“, Frau Eckert und ihre Klasse 6 besucht die Robbenstation in Hohe Düne, Frau Seifert und ihre Siebener Geißlein fahren zum Aquapark nach Schmarl und Frau Specowius erkundet mit ihrer 5a die Gegend und picknickt am Trechower See. Da werden die Füße aber schmerzen…

Kühe.

Wie gut hat es da die Klasse 8! Die darf hierbleiben und aufräumen, nachdem sie vorgestern schon eine Bustour zu allerhand Betrieben unternommen hat. Denn so langsam rückt die Berufsfindungsphase immer näher. Schon im kommenden Jahr werden womöglich die ersten mit der Berufsreife in die Ausbildung starten und es wird höchste Eisenbahn, sich Gedanken darüber zu machen, wohin es mal gehen soll – bevor der Zug abgefahren ist.

…mach’s nach, mach’s besser!

Glühende Hitze heute – und das ausgerechnet zum Sportfest der Grundschule. Auf dem Programm standen allerhand klassische Disziplinen, aber auch spielerisches. Fußball darf nicht fehlen und der letzte Schrei bei uns, Beachvolleyball, auch nicht. Da wurde sich dann auch gleich beeilt, alle Stationen zu durchlaufen, bevor das Ei auf der Motorhaube anfängt zu braten.

Mehr oder weniger sportlich geht es bei uns an der Regionalschule dann am Mittwoch zu, wenn die Bernitter Nonsens-Olympiade mit allerhand Quatsch & Blödsinn stattfindet. Dann allerdings bei angenehmeren Temperaturen.

Freud‘ und Leid‘

Heute stiegen in Bützow die offenen Stadtmeisterschaften der Schulen aus der näheren Umgebung. Mit dabei waren auch wir mit einem Aufgebot der 5. und 6. Klassen, um sich gegen jeweils vier andere Teams dieser Altersklasse auf dem Fußballfeld der Ehre zu messen.

Was soll man sagen: Die Mannschaft der Klasse 6 zeigte viel Zusammenhalt; verlor zwar im ersten Spiel, siegte dann im nächsten aber haushoch gegen den Kontrahenten mit sagenhaften 5 Toren. Das reichte schließlich für den 2. Platz, den die Jungs sichtlich stolz in Empfang nahmen. 

Das Team der 5. Klassen dagegen landete auf dem vorletzten Platz; verlor nicht nur alle Spiele, sondern wusste genau das „…sowieso…“ vorher schon. Teamgeist zeigten die Jungs zwar nicht, dafür aber auf die vermeintlich Schuldigen aus den eigenen Reihen für die Niederlage. Zusammenarbeit war Fehlanzeige, aber auch die kann man lernen. Im nächsten Jahr läuft es hoffentlich anders. Und nicht vergessen: Es ist alles nur ein Spiel.

 

Bei uns piept’s wohl

Es pfeifen nur die Spatzen von den Dächern? Nee, ganz alter Hut! Heute sitzt Klasse 4 bei Frau Schulze im Grünen und übt Blockflöte (Nur echt mit Bissspuren am Mundstück!). Von „Backe backe Kuchen“ bis „Fuchs, du hast die Gans gestohlen“ sind so einige schmissige Smash-Hits dabei. Und das geht richtig gut. Das geht sogar so gut, dass Stella und Leonie üben, während sie auf dem Trampolin springen, OHNE dass dem Zuhörer die Ohren explodieren. Allerhand. Vielleicht gibt’s bald ein Konzert.

Führerschein mit 8

Herr Hamann weist ein.

In Bernitt, da ist alles möglich! Da bekommen sogar 8-jährige schon den Führerschein! Das stimmt. Allerdings für’s Fahrrad. Natürlich. Denn gestern war mit Herrn Hamann von der Polizeiwache Bützow der Fahrradfahrschullehrer bei uns zu Gast. Sicher auf zwei Rädern unterwegs zu sein, das ist besonders auf dem Land das A und O. Zuerst ging es auf einem großflächigen Parcours ans Üben: Geradeaus, im Slalom, nach links – Handzeichen geben nicht vergessen – nach rechts, über eine Wippe und wieder zurück. Fußgänger im Weg? Bitte freundlich klingeln. Zumindest, solange sich die zweibeinigen Verkehrshindernisse auf der Straße oder einem Radweg befinden. Ansonsten absteigen. Alles kein Problem. Und so hat jeder aus den Klassen 3 und 4 es geschafft und den Fahrradführerschein erhalten. Herzlichen Glückwunsch!

Im blauen Bereich

Nein, die berühmte Blue Men Group war die Tage nicht bei uns zu Gast. Auch hatten wir keinen medizinischen Notfall. Mit Blausäure wurde ebenfalls nicht herumgedallert, sondern diesem Fortnite-Fan aus Klasse 2 schmeckte einfach sein schlumpfiger Lutscher zu gut. Der passte dann auch farblich bestens zum Pullover und zur Hose. Alles andere wäre ein Stilbruch gewesen.

Wenn Blödsinn Früchte trägt (1)

Jacöbchen und seine Bio-Groupies.

Heute hat die Klasse 7 ihre eigenen angepflanzten Tomaten umgetopft. Jacöbchen hat sich nämlich einen Spaß erlaubt und eine Kirschtomate in Herrn Lietz‘ Grünpflanzen gesteckt. Daraus sind tatsächlich – kaum zu glauben – Tomatenpflanzen gewachsen.

Heute haben wir sie umgesetzt und wollen doch mal sehen, ob Jacobs Aussaat denn auch reiche Früchte tragen wird. Bis zu den Ferien ist noch ein bisschen Zeit und wir sind gespannt, was Jacöbchen sich bis dahin noch für einen Quatsch ausdenken wird. Tschüss, eure Marta

„Früher war alles besser“

Den Spruch, den hört man ja immer wieder. Da hätte es „sowas“ überhaupt nicht gegeben, denn „wir hätten uns das ja nie erlaubt.“ Ganz bestimmt. Aber wie war’s denn so? War früher wirklich alles besser? Auf die Suche nach einer Antwort fuhr unsere Klasse 4 am Kindertag mit Frau Dopp ins Landschulmuseum Göldenitz. Mit dabei war auch ein Team des Regionalsenders MV1, das die Klasse mit der Kamera begleitete. Und was sie nun im Reich des strengen Lehrers Bell erlebten, das seht ihr mit einem Klick auf das Video.