„Heut‘ fängt die Zukunft an“

Henry stellt sich vor.

Projekttag in Klasse 10: Es geht um nichts Geringeres als die Zukunft. Die berufliche Zukunft. Von morgens bis mittags hatten wir Frau Nehls vom Güstrower Bildungsinstitut bei uns zu Gast, die tiefe Einblicke in das ganze Bewerbungsprozedere der Bald-Azubis gab. 

Da ging es zum Beispiel um den Berufswunsch. „Warum willst du Landwirt werden?“ wurde etwa ein Schüler gefragt. Schulterzucken. „Das ist eine ganz schlechte Antwort. Du musst im Vorstellungsgespräch dein Interesse für den Beruf überzeugend rüberbringen“, erklärte Frau Nehls. Doch nicht nur die selbsterkenntnisorientierte Berufsfindung wurde angeschnitten, sondern auch der restliche Bewerbungsparcours, der sich doch als das reinste Minenfeld entpuppen kann: Anschreiben, Vorstellungsgespräch, Assessment-Center, Verhaltensweisen, welche richtigen Fragen man stellt. Und welche besser nicht. Stärken. Schwächen. Hobbies. Auftreten. Klamotten. Und. Und. Und. „Ein weites Feld…“, wie ein gewisser Herr Briest mal meinte.

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Die Schule in der Schule

Alles einsteigen bitte!

Große Augen bei den Kleinen, denn heute Früh kam die Busschule zu uns auf den Hof. Doch was hat es damit eigentlich auf sich? Nahezu alle unserer Schüler*innen sind Buskinder. Da will das richtige Benutzen der Busse von der Pike auf gelernt sein. Das ist insbesondere für die 1. und 2. Klassen das A und O.

„Regel Nummer 1“, sagt der Busschulenlehrer lächelnd: „Immer freundlich zum Busfahrer sein.“ Denn wie war das doch gleich noch mit dem Echo…? Natürlich wurden auch die anderen Do’s & Don’ts vermittelt: Wie stelle ich mich richtig an? Wie vermeide ich Stürze im Bus? Wohin mit dem Ranzen? Wie esse ich während der Fahrt meinen halbflüssigen Milchreis mit geschmolzener Schokoladensoße? (Gar nicht!) Und und und. Anschließend folgte die praktische Prüfung inklusive einer Ausfahrt mit dem Bus und einer echten Bremsprobe.

Nach so einem erlebnisreichen Tag in der Schule kann man es doch kaum erwarten, sein erlerntes Wissen pünktlich zum Feierabend anzuwenden.

Auf zum großen Wandertag

Waldwandertag!

Heute, pünktlich zur Halbzeit (Noch vier Wochen bis zu den Ferien!) fand er statt, unser großer Wandertag. Grund- und Regionalschule sind in alle Windrichtungen ausgeflogen. Die einen etwas weiter weg zum neuen Kletterpark nach Schwaan, in den Umweltpark nach Güstrow oder nach Hamburg in den Zoo; die anderen sind gleich in der Nähe geblieben, denn Bernitt und Umgebung hat doch viel zu bieten.

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Tout va plus!

Hier werden keine Zensuren ausgewürfelt.

Wenn man in der 1. Klasse die Zahlen lernt, dann muss man zuerst mal Karten haben. Auf diese Karten kommen Zahlen. Und was auf diesen Zahlenkarten steht, das muss man auswendig lernen. Das weiß man doch!

Dass es auch ganz anders geht, das zeigen die Jungs und Mädchen aus der 1b, die die Zahlen spielerisch unter anderem beim Würfelspiel erlernen. Während die amtlich beglaubigte Glücksfee Mieke sämtliche Spieltische abklappert, um in würfelschüttelnde Hände zu pusten (Soll Glück bringen!), werden anderswo die Ergebnisse ausgezählt. „Einszweidreivier!“ hört man es von den Spielern. Noch werden alle Augen einzeln mit Hilfe der Finger gezählt, aber nach einigen Minuten schon hat man gleich im Blick, wem das Glück hold gewesen ist. Zeit für die nächste Challenge: Ein zweiter Würfel wird ins Spiel gebracht und nun müssen die Jüngsten – ohne den Begriff überhaupt schon zu kennen – addieren. Auch das klappt nach kurzer Zeit. 

Tout va plus! – Wie der Franzose sagt. Bei uns in Bernitt geht alles! Wenn man nur will.

Von 0 auf 10

Die ersten 10. Mehr Zahlen gibt es ja gar nicht.

Wie sieht’s denn eigentlich bei unseren Jüngsten aus der 1a und 1b aus? Schon vier Wochen sind sie bei uns und wir sind sicher, sie haben nicht einen Tag bereut. So ganz langsam tastet man sich an die Schreibweisen von Groß- und Kleinbuchstaben heran und inzwischen haben sie auch die Zahlen von 1 bis 10 drauf. Dazu wird viel gemalt und natürlich vorgelesen, denn Schule soll ja schließlich auch Spaß machen und nicht nur harte Arbeit! Arbeit!! Arbeit!!! sein.

Wer allerdings diese ominöse Lilo ist, die ständig mit Mimi bei Oma am Zaun steht… dieses Geheimnis wird ganz bestimmt auch bald noch gelüftet werden…

Alles Bio!

Kuh zum Anfassen.

Außer der Reihe ging es heute für die Klasse 4 mit Frau Dopp und Frau Kinzel im Schlepptau nach Medwede bei Schwerin. Dort gibt es einen Erlebnisbauernhof, der so viel zu bieten hat, dass man an und für sich an einem Tag gar nicht alles schaffen kann.

Was artgerechte Tierhaltung bedeutet, lernten unsere Grundschulältesten dort ebenso wie das Herstellen von frischem Quark, der natürlich gleich mit selbstgebackenem Brot und Kräutern aus dem Garten verspachtelt worden ist. Alles in allem ein gelungener Tag!

 

Achtung: Spione!

Hier wird scharf geschossen!

Im Sportunterricht der 5b drehte es sich heute um Geheimagenten: Wer wird der Meisterspion und schafft es durch den aufgebauten Parcours vorbei an den schießwütigen Schergen und heil wieder raus aus der Zentrale des Bösen?

Dabei ging es nicht nur im Slalom vorbei an Laserstäben, sondern auch mitten durch Hindernisse hindurch, während von links und rechts nach dem Spion mit Bällen geworfen wurde. Wer einen Treffer erhielt, war raus.

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Nachschlag

Lesetipp!

Ein kleiner Nachtrag zum gestrigen Beitrag über die Online-Prävention: Heute gibt es dazu ein der Bützower Zeitung der SVZ einen Artikel, in dem sich auch unsere neue Schulleiterin Frau Theißen vorstellt.

Die SVZ bekommt ihr überall im Handel oder direkt zum Artikel online über diesen Link (kostenpflichtig).

Achtung! Internet!

Wohl auch viel im Internet unterwegs.

Das Internet ist ja wirklich auch wie die Macht in Star Wars. „Sie umgibt uns! Sie durchdringt uns!“ In der Hosentasche. Im Kühlschrank. Im Herd. Im Fernsehgerät. Sogar in SmartHome-LED-Lampen, die sich vom Handy aus von unterwegs steuern lassen. Umso wichtiger, dass auch die Jüngsten den richtigen Umgang mit der Macht … dem Internet erlernen.

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Der Herbst steht vor der Tür

Vorsicht, Finger!

Aus Frau Fischers Werkraum kamen heute sägende Geräusche. Allerdings ging es bei ihr und der 5a nicht etwa um die geteilte Jungfrau oder gar Nerven, sondern um Deko. Herbstdeko. Denn wenn in dem ein oder anderen Laden schon jetzt die Weihnachtsmänner liegen, dann können wir uns auch heute auf die bunte Jahreszeit vorbereiten.

Und so sägt und klebt man bei Frau Fischer zur Zeit an bunten Holzdrachen fürs Fenster. Was da so handwerklich geschaffen wird, kann sich schon so weit sehen lassen, dass wir doch glatt ein Foto davon zeigen wollen.